01.01.2012 - Jahresrückblick |
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| Hersbruck - Wieder haben die über hundert freiwilligen Helfer der Feuerwehr Hersbruck ein stressiges Jahr hinter sich gebracht. Seit Beginn der Aufzeichnungen gab es kein Jahr in dem mehr mit 155 Einsätzen abgeleistet werden mussten. Gemäß dem Leitspruch Retten - Löschen - Bergen - Schützen wurden wieder zum Wohle der Bevölkerung Hersbrucks und dessen Umland wertvolle Freizeit, nicht nur bei Einsätzen eingebracht. Von Befreien von lebensbedrohlich Verletzten bis zum Personentransport von Bahngästen, von Großfeuer bis zum Schmorgeruch, von der Leichenbergung bis zum Fahrrad aus der Pegnitz, von Gefahrgutunfall bis zur tropfenden Ölwanne nach Verkehrsunfall, waren die Ehrenamtlichen bei 155 Einsätzen gefordert. Zu dem kamen noch die Einsätze der in Hersbruck stationierten Spezialkräfte für Großschadenslagen -die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung- sowie für die Spezialisten für "Unter Tage", die HöhlenGruppe Feuerwehr Hersbruck hinzu. Alles in Allem brachten die freiwilligen Feuerwehrmänner der Feuerwehr Hersbruck im Jahr 2011 insgesamt über 3000 Stunden ihrer Freizeit ein, um Anderen zu helfen. Januar (7 Einsätze) Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren durften die 100 freiwilligen Helfer der Feuerwehr Hersbruck mal ungestört den Jahreswechsel feiern. Zwar wurden sie am 31. Dezember am frühen Abend noch zu einem brennenden Altkleidercontainer gerufen, die Nacht verlief aber alarmfrei. Nach dem Beseitigen einer weiteren Ölspur, mußte am Monatsende ein brennender Altkleidercontainer in der Happurger Straße abgelöscht werden. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Arbeitgebern bedanken die dadurch in besondere Weise soziale Verantwortung zeigen und das freiwillige Engagement der Helfer unterstützen. Auch wenn das Gesetz vorgibt, daß Mitglieder der Feuerwehr für Einsatzzwecke von der Arbeit zu befreien sind, ist dies als Arbeitgeber sicher nicht einfach umzusetzen. Die Bevölkerung und vor allem die Betroffenen danke es ihnen! Februar (5 Einsätze) Der Februar war mit fünf Einsätzen der erholsamste des Jahres 2011. Am 05.02. brannte eine Garage in Engelthal. Die Engelthaler Feuerwehr bekam den Brand aber schnell in Griff. Die in Bereitschaft stehenden Hersbrucker Wehrmänner konnten wieder einrücken. Bei einer Verpuffung mit Brandfolge einer Heizungsanlage in Henfenfeld, war u.a. auch die Hersbrucker Wärmebildkamera im Einsatz. Durch dieses Spezialgerät lässt sich auf einem integrierten Bildschirm Wärme darstellen. Lebensrettend, wenn noch Personen in verqualmten Räume vermutet werden. Aber auch die Schadensein- und Begrenzung kann dadurch bewirkt werden. Wo man sonst Decken in Wohnungen oder Verschalungen an Fabrikgebäuden eröffnen mußte kann mit dieser Kamera eine Glutnestersuche ohne Eröffnung durchgeführt werden und so z.B. die Produktion wieder schneller freigegeben werden. Mehr als einen Schutzengel muss ein junger Henfenfelder am Abend des 26. Februar auf seiner Seite gehabt haben. Durch einen Fahrfehler kam er von der Fahrbahn ab, prallte gegen einige Bäume und schließlich überschlug er sich auch noch. Freunde leisteten beherzt Erste Hilfe und retteten ihn aus dem Wrack. | |||||
| Die mit dem Stichwort „Verkehrsunfall, Person nach Überschlag eingeklemmt“ alarmierte Feuerwehr Hersbruck konnte sich glücklicherweise nur auf das Absichern und Ausleuchten der Unfallstelle für die polizeiliche Unfallaufnahme beschränken. Zum Bericht | |||||
| März (14 Einsätze) Während die ersten zwei Monate relativ wenig und an normalen Tageszeiten die Feuerwehr beschäftigten, kam es im März dann grad andersrum. Viele der Märzeinsätze waren zeitaufwendig und meist in der Freizeit.
Morgens, um kurz nach Vier wurden die Mitglieder der Feuerwehren aus Pommelsbrunn, Hohenstadt, Hartmannshof und Hersbruck aus dem Schlaf gerissen. „Rauch aus Wohnung, Am Bahnhof, Pommelsbrunn“ meldete die Leitstelle Nürnberg. Die Erkundung in der Fabrik ergab, daß ein Staplerfahrer versehentlich mit seiner Gabel die Handauslösung der CO²-Löschanlage ausgelöst hatte. Diese stoß dann das Löschmittel Kohlendioxyd, wie für den Brandfall vorgesehen, in die abgekapselte Maschine und löste automatisch dabei Feueralarm aus. | |||||
| Ein Meßtrupp stellte unter Zuhilfenahme von Prüfröhrchen außerhalb der Maschine keine erhöhte CO² Konzentration fest. Innerhalb der Abkapselung konnte ein weit über dem Einsatztoleranzwert liegender Farbausschlag auf den Messröhrchen festgestellt werden. Die Löschanlage wurde außer Dienst gestellt und die firmeninterne Maschinenentlüftung eingeschaltet. ...zum Bericht | |||||
| Die folgenden Einsätze im März standen ganz unter dem Zeichen der Rettung. Fingerspitzengefühl war gefragt um mit dem Spezialwerkzeug für Tür- und Fensteröffnung dem Rettungsdienst Zugang zu einer Wohnung zu verschaffen. Vermutet wurde ein Unglücksfall. Wenige Tage später forderte nachts um 02:14 Uhr der Rettungsdienst wieder die Hilfe der Feuerwehr an. Manpower war gefragt, um eine übergewichtige Person aus ihrer Wohnung ins Rettungsdienstfahrzeug zu bringen. Nachdem die Helfer zu einem Motorradunfall, bei dem sie aber weiter nicht tätig werden mussten alarmiert wurden, kam der Einsatz aller Einsätze was Kinderaugen betrifft. Katze muss von Baum gerettet werden. Zu Land, zu Wasser und in der Luft“, hat eine Vermisstensuche stattgefunden. Die Retter wollten eine 90-jährige Hersbruckerin finden, die vermutlich in die Pegnitz gefallen war. Kreisbrandrat Norbert Thiel stand an der Spitze von etwa 120 Einsatzkräften von Feuerwehr Hersbruck, BRK, Wasserwacht und Polizei. Es bestand der Verdacht, daß eine Seniorin in die Pegnitz gestürzt war. Sie hatte in ihrem Garten mit Zugang direkt zum Fluss gearbeitet. Als ihre Tochter nach ihr sah, war von der alten Dame keine Spur mehr. Nur noch ihr Gehstock lag am Pegnitzufer. Die Suche wurde Ergebnislos in der Nacht abgebrochen. Mehrere Tage später fanden Taucher der Polizei die Dame in der Nähe der Kläranlage. ...zum Bericht Ihre Aufgabe hat die Brandmeldeanlage eines kartonverarbeitenden Betriebs in der Leutenbachstraße zur Vesperzeit des 31. März erfüllt. Die Anlage detektierte den Brandrauch, welcher aus einem Staplerbrand entstand und warnte gleichzeitig auch die Betriebsangehörigen. Diese griffen beherzt ein und konnten den Entstehungsbrand soweitablöschen, daß ein Eingreifen der Feuerwehr nicht mehr notwendig war.
April (14 Einsätze) Als „Aprilscherz“ lief der Brandmelder der Fackelmanntherme am 1. April bei der Leistelle ein. Nach kurzer Erkundung stellte sich heraus, daß es sich um einen Fehlalarm handelte. In der darauffolgenden Nacht am frühen Samstagmorgen um 2:13 Uhr musste ein brennender Mülleimer am rechten Bahnhof abgelöscht werden. Kurz vor dem Mittagessen, ereignete sich an der Abbiegung zur Friedrichstraße ein Verkehrsunfall bei dem Feuerwehrdie auslaufenden Kraftstoffe, Öle und Kühlmittel binden musste.
Aufgrund des unklaren Notrufs, was unter einem Backhaus zu verstehen ist, rückten die Wehren in Richtung Mühlstraße aus. An der Einsatzstelle angekommen, stellte sich heraus, daß es sich um einen gemauerten Brotbackofen handelt. Die Henfenfelder Kameraden nahmen sofort zwei Rohre vor und konnten sowohl das angrenzende Wohnhaus schützen, wie auch den Brand schnell ablöschen. ... zum KFV-Bericht Am darauf folgenden Dienstag brannte in Pommelsbrunn ein Gartenhaus. Die angerückten Einheiten der Feuerwehr Hersbruck wurden an der Einsatzstelle aber gleich vom KBR wieder heimgeschickt. Das Kleinfeuer konnte von der Ortswehr selbstständig gelöscht werden. Als ein Heizöltanklastzug in Oberndorf bei Reichenschwand feststellte das ein Ventil undicht ist, verständigte er die Polizei und die Reichenschwander Feuerwehr. Diese forderte dann den Hersbrucker Rüstwagen und die Gefahrgutausrüstung nach. Um die Leckage zumindest provisorisch abdichten zu können war der eigentliche Plan, das daneben angebrachte Pneumatikventil drucklos zu schalten. Hier hat sich wiedermal die Stärke der Freiwilligen Feuerwehr bewiesen. Aus jedem Fachgebiet stammen die Helfer. Vom Bänker bis zum Schlosser, vom Verwaltungsfachangestellten bis zum Feinmechaniker. Und genau dieser erkannte dann auch, daß an dem Dreiwegeventil, welches die Überströmkupplung eigentlich unter Druck schließen sollte, einfach nur der Druckluftschlauch eingerissen war. Der Schlauch konnte um den Riss gekürzt werden und das Ventil schloss den Dichtsitz wieder ab. ...zum Bericht Am 16. April begann dann eine kleinere Serie an Alarmierungen zu verschiedenen Feuern. Unter schwerem Atemschutz wurde der Container gewaltsam geöffnet und der Inhalt von ca. 10 Kubikmetern ausgeräumt und abgelöscht. Hierzu wurde auch ein Schwerschaumrohr eingesetzt. ...zum Bericht In der nächsten Nacht brannten in der Hinteren Schulgasse mehrere Mülltonnen. Das Feuer verursachte einen geringen Gebäudeschaden und die Kellerräume mussten belüftet werden. Zum Monatsende hin, mußten einige Kameraden einbrechen. Aus einem wegen Modernisierungsmaßnahmen leer stehenden, fensterlosen Altstadthauses war die ganze Nacht Katzenjammer zu hören. Anwohner nahmen daraufhin Kontakt mit der Feuerwehr auf. Das gesamte Haus wurde durchsucht. Eine Katze konnte jedoch nicht aufgefunden werden. Die Einbrecher zogen sich nach zweistündigem Beutezug allerdings beutelos zurück. | |||||
| Mai (12 Einsätze) Ein Großaufgebot an Rettern rief eine vermisste Person im Bereich des Bezirkskrankenhaus Engelthal auf den Plan. Die Feuerwehren aus Engelthal, Hersbruck, Offenhausen, Henfenfeld und Kruppach, die Bergwacht Lauf/Hersbruck sowie verschiedene Hundestaffeln durchkämmten bei Nieselregen das Klinikgelände, angrenzende Wälder und Wiesen. Die Suche wurde in der Nacht abgebrochen. | |||||
| Und schon wieder mussten sich die Helfer ins Handwerk des Einbrechens versetzen. Diesmal jedoch in einen PKW. Unter unglücklichen Umständen hatte sich ein zweijähriger im Auto seiner Eltern eingesperrt. Trotzt allen Bemühungen und mit materieller Unterstützung der angerenzenden Firmen, entschloß man sich, auch aufgrund dessen, dass der zweijährige inzwischen bitterlich weinte, die hintere Seitenscheibe einzuschlagen. ...zum Bericht | |||||
| Eine schnelle Sache war der Brand eines Müllcontainers in Außenbereich der Fackelmanntherme. Unter Atemschutz löschte ein Trupp das Feuer und die Kameraden konnten kurz darauf wieder einrücken. Einen Schrecken erzeugt die Vorstellung, daß bei einem Unfall mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug oft große Massen und für den Stadtbewohner auch meist ungewohnte Technik anzutreffen ist. Solche Gedanken schossen den Kameraden sicherlich auch am 12.Mai durch den Kopf. „Unfall mit landwirtschaftlichem Fahrzeug, Person ist unter Fahrzeug eingeklemmt“. Das kann vom Kleinschlepper bis zum Vollernter alles sein. Doch grad in Düsselbach angekommen, bestätigte sich die Meldung, daß der Fahrer bereits gerettet werden konnte. ...zum Galeriebericht Nach dem die Kameraden einen Wohnungstüre für den Rettungsdienst öffnen mussten und eine Ölspur beseitigt hatten, kam wieder so eine Alarmierung, welche die Anspannung schlagartig ansteigen ließ. Vor Ort bestätigte sich tatsächlich eine starke Rauchentwicklung im Kellerbereich des Behindertenwohnheims. Die Pflegekräfte hatten vorbildlich reagiert, die Bewohner ins Freie verbracht und sämtliche Brandschutztüren waren verschlossen. Der Brand war schnell und ohne großen Schaden abgelöscht. ...zum Bericht Am späten Samstagabend des 22.Mai wurde das Spezialistenteam der FF Hersbruck für Höhlenunfälle alarmiert. Höhlenrettung ist eigentlich die Aufgabe der Bergwacht Bayern mit ihren Höhlenrettungswachen. Die Feuerwehr Hersbruck und die Bergwacht Lauf/Hersbruck pflegen sehr enge freundschaftliche Kontakte. Die Höhlengruppe der Feuerwehr Hersbruck ist inzwischen voll mit in die Höhlenrettungswache der Bergwacht Lauf/Hersbruck unterstützend integriert. | |||||
| Das dies wunderbar funktioniert, zeigte auch wiedereinmal die gelungene Personenrettung aus der Bismarckgrotte. In gewohnter, beispielhafter Zusammenarbeit haben die Höhlenretter der Höhlenrettungswache BW-Lauf und der Höhlengruppe der Feuerwehr Hersbruck zusammen einen erschöpften Vater mit seiner 12-jährigen Tochter aus der Bismarckgrotte zwischen Neuhaus und Achtel gerettet. Eine Zeitabsprache des Höhlengängers war rettend! ...zum Bericht | |||||
| Juni (14 Einsätze) Am zweiten Tag des neuen Monats mußte ein brennender Mülleimer in der Nürnbergerstraße abgelöscht werden. Und die Kameraden haben sich wie immer ohne lang zu überlegen sofort zum Helfen entschlossen und alles andere liegen und stehen zu lassen. Sie wissen meist gar nicht was sie erwartet, versuchen irgendwie so schnell als möglich ins Gerätehaus zu kommen. Haben Schilder auf den Fahrzeugdächern um dies kenntlich zu machen. Doch passiert etwas sind sie auch nur ganz normale Verkehrsteilnehmer, also heißt es abzuwägen.
Zurück zum Jahresbericht..
Zwischen denbeiden Wochenenden, an denen sich Kanus verkeilten war ebenfalls ein fast schon zur Tradition gewordenener Einsatz am Wasser. Entenrettung. Die Jahre zuvor mußten die Enten nur beim Spazierengehen auf der Ostbahnstraße eingesammelt werden. Dieses Jahr allerdings riefen Helferinnen einer Orthopädischen Praxis in der Nürnbergerstraße die Feuerwehr um Hilfe. Die Küken sind in die, auf dem Parkplatz befindliche Regenablaufrinne gefallen und man bekäme sie nicht wieder heraus. Schließlich konnte die ganze Familie eingefangen werden und in der Nähe des Eisweihers am Pegnitzufer freigelassen werden. ...zum Bericht Ein Bombenfund in Haimendorf rief die Spezialisten der Unterstützungsgruppe für die örtliche Einsatzleitung zum Einsatz. Die Bombe lag glücklicherweise nicht im bewohnten Gebiet. Sodaß keine größeren Tätigkeiten durch die Feuerwehr oder Evakuierungsmaßnahmen notwendig waren.
Ihren schützenden Dienst erledigte die Brandmeldeanlage im Wohnstift an der Spitalkirche. Der detektierte Rauch kam aber glücklicherweise nur durch angebrannte Bratwürste zustande. Der Küchenbereich wurde kurz mittels Hochdrucklüfter entraucht und die Feuerwehr konnte nach kurzer Zeit wieder einrücken. Für große Aufregung sorgte ein „Feuerschein“ in Hohenstein. Zwar war bei der Leitstelle in Nürnberg ein Sonnwendfeuer gemeldet worden, der Anrufer aber war fest davon überzeugt, daß es sich von seinem Blickwinkel um einen Dachstuhlbrand im Ortskern handele. Kreisbrandrat, Kreisbrandinspektor und die Feuerwehren aus Kirchensittenbach, Hersbruck, Hohenstein und Wallsdorf setzten sich in Bewegung. Nicht zuletzt wegen diesem Einsatzverlauf möchten wir Sie bitten, sich unserer Notrufstipps zu Herzen zu nehmen ...hier geht´s zu den Tipps Am 28. Juni hatten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Hersbruck einen ganz besonderen Einsatz. In Ehrenformation verabschiedeten sie ihren Ehrenkommandanten Kurt Pawelke nach 44 Dienstjahren in den Ruhestand. Von 1967 bis 2011 leistet Kurt Pawelke 44 Jahre ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr. Um dies in einem festlichen Rahmen zu würdigen waren die Kameraden, die Seniorengruppe, die Kreisbrandinspektion sowie Stadträte und Bürgermeister Ilg, der ebenfalls seinen Dank aussprach zu einer feierlichen Ehrenformation angetreten. Danke für dein Wirken, für deine Kameradschaft und immer loyale Zusammenarbeit, verabschiedete Kommandant Uwe Holzinger den 63-jährigen Ehrenkommandant der Feuerwehr Hersbruck, Kurt Pawelke. "An deinem letzten Arbeitstag, endet für dich und für uns eine ganz besondere Beziehung", fuhr er fort. | |||||
| Juli (7 Einsätze)
Ähnlich wie in Hohenstein handelte es sich auch bei der Alarmierung nach Reichenschwand zum Feuerschein am Schloss um ein Sonnwendfeuer. Die anwesende Feuerwehr Reichenschwand konnte sofort Entwarnung geben. Nur einen Tag später wieder eine Meldung mit Feuerschein. Den Kameraden fiel es schwer überhaupt noch an die Ernsthaftigkeit zu glauben, doch sie rückten motiviert davon Anderen zu helfen, wie immer aus.
Nach ca. zweistündiger Löscharbeit und einem geschätzten Wassereinsatz von 15.000 Liter Wasser konnte ein Teil des Holzlagerplatzes vor den Flammen gerettet werden. Stundenlag wurden mittels eines Greifarms Stämme abgeräumt. Die restlichen, bis in den Vormittag hinein andauernden Löscharbeiten übernahm die Feuerwehr Ellenbach. ...zum Bericht Nach einer Explosion in Rasch bei Altdorf, musste die UG-ÖEL auch diesen Monat ausrücken. | |||||
| Es galt hier neben den organisatorischen Aufgaben zur Unterstützung der Feuerwehreinsatzleitung auch Nachforschungen der Kriminalpolizei mittels Gerätetechnik im Kommunikationsbereich vor Ort zu unterstützen und eine Tatortabsicherung zu organisieren. Aus dem früheren Papierkrieg ist mittlerweile, manchmal auch mit Bedauern, ein hochmodernes Kommunikationszentrum mit eigenen Funk-Telefonnetz, Internetverbindungen, Computer-, Fax und Druckerarbeitsplätzen, Funkplätzen auf mehreren Kanälen und einem extern absetzbaren Multifunktionsgerät(Drucken, Faxen Scannen) mit Mobilfunkanbindung geworden. Zur Bedienung dieser Gerätschaften, aber auch zum Führen von Lagekarten, Einsatzmittelübersichten und Kräfteerfassungen stellt die Feuerwehr Hersbruck einen Teil, der zusätzlich zu ihrer Feuerwehrausbildung spezialisierten Einsatzkräfte. | |||||
| Am 8. Juli wurde die Drehleiter nach Hohenstadt alarmiert. Es galt eine vom Rettungsdienst versorgte Person mittels Drehleitertrage aus dem oberen Stockwerk eines Wohnhauses zu transportieren. Das Treppenhaus war hierfür viel zu eng. Ein Einsatz der jährlich weit über zehn Mal vorkommt. Ebenfalls so oft werden die Hersbrucker Floriansjünger zu einer sogenannten „Hilflosen Person“ gerufen. So auch am 9. Juli in der Vorderen Schulgasse. Mario Hälsig, ein aktiver Feuerwehrmann in Hersbruck vollzieht im Ehrenamt im Auftrag des Landratsamtes den Hornissenschutz. Seine Aufgabe besteht darin, falls notwendig, die naturgeschützten Insekten umzusiedeln oder die „Gefährdeten“ über die tatsächliche Gefährlichkeit aufzuklären und das Nest zu belassen wo es ist. Meist vollzieht er dies völlig unabhängig von seiner Feuerwehrtätigkeit. Doch als das Energieversorgungsunternehmen der Leitstelle ein Hornissennest auf einem Strommasten mitteilt, alarmiert diese gleich die Drehleiter der FF Hersbruck mit. Die Hochspannungsleitung müsse nach längerer Umbauzeit unbedingt wieder ans Netz gehen. Das Hornissennest war noch sehr klein und aufgegeben worden. Es konnte problemlos aus dem freigeschalteten Stromkasten entfernt werden. | |||||
| August ( 26 Einsätze ) Der arbeitsaufwendigste Monat August stand bevor. Und schon gleich zu Monatsanfang kamen die Helfer der Feuerwehren Hohenstein, Kirchensittenbach und Hersbruck, sowie die Kameraden der Bergwacht Lauf/Hersbruck und des Rettungsdienstes stark ins Schwitzen.
Mit vereinten Kräften und hydraulischen Gerät gelang es den massiven Fels soweit Platz zu schaffen damit das eingeklemmte Bein befreit werden konnte. ...zum Bericht Am Tag darauf mußte wegen eines Verkehrsunfalls auf der B14 in Höhe des Henfenfelder Knoten der gesamte Verkehr an der Anschlussstelle Hersbruck ausgeleitet und durch die Stadt umgeleitet werden. Keine einfache Aufgabe an einem Altstadtfestfreitag. Wie jedes Jahr rief aber auch das erwähnte dreitägige Altstadtfest eine gesetzlich vorgeschriebene Sicherheitswache der ortsansässigen Feuerwehr auf den Plan. Am darauffolgenden Montag mußte ein Baum der die Happurgerstraße blockierte entfernt werden. Die beiden Boote der FF Hersbruck sollten bei einem Einsatz in Hohenstadt zum Einsatz kommen. Auf dem dortigen Campingplatz ist ein Kleinkind vermutlich in die Pegnitz gefallen. Der ebenfalls zum Einsatz geeilte Kreisbrandinspektor und die Hohenstädter Kameraden konnten die Lage glücklicherweise schnell abhandeln. Wohl aus Neugierde über das Blaulichtauto kam das Kind, welches sich nur aus Spaß versteckt hatte aus seinem Geheimversteck heraus. Am späten Abend von Mariahimmelfahrt wurden die Höhlenretter der Höhlenrettungswache Bergwacht Lauf und der Höhlengruppe der FF Hersbruck durch den Einsatzleiter der Bergwacht Forchheim angefordert, um zwei Hunde aus einer Höhle bei Wolfsberg zu retten. Ein Hund konnte dem Herrchen übergeben werden. | |||||
| Selbst nach tagelangen Bemühungen und unter Einbezug weitere Einheiten der Höhlenrettung Nordbayern war der zweite Hund verschollen. Nur tagebauartige Maßnahmen hätten ein evtl.Auffinden und Retten möglich gemacht. Die Rettungsmaßnahmen wurden in Absprache mit dem Herrchen eingestellt. ...zum Bericht | ![]() | ||||
| Nachdem wiedereinmal die Krankentragenhalterung der Drehleiter zum Einsatz kam, um einer erkrankten Dame in der Grabenstraße den strapaziösen Transport durch das Treppenhaus zu ersparen, wurde noch während dessen ein weiterer Alarm ausgelöst. „Verkehrsunfall mit landwirtschaftlichem Fahrzeug, Anhänger umgekippt, keine Person eingeklemmt“, lautete die Meldung der Integrierten Leitstelle Nürnberg. Die gesamte, möglichst schonende Bergung zog sich ca. 45 Minuten hin. Nach einer Straßenreinigung und dem Abschluss der Unfallaufnahme der Polizei konnte die Vollsperrung der Staatsstraße nach ca. 1,5 Stunden wieder aufgelöst werden. ...zum Bericht Zwei Tage später sollte uns wieder ein Traktor begegnen. LKW unter Brücke eingeklemmt. In der Happurger Straße in Hersbruck war auf Höhe eines Einkaufsmarktes ein Traktorfahrer mit seinem kippbaren Anhänger aus bislang ungeklärter Ursache mit der Anhängermulde an der Brücke hängen geblieben und verkeilte sich unter der Brücke. ...zum Bericht Ein Großaufgebot an Einsatzkräften suchte am 23.August nach einem älteren Herrn, der im Bereich des Baggersees von seiner Frau nicht mehr auffindbar war. Eingesetzt wurden die Feuerwehren Happurg und Hersbruck, sowie der Direktionsdienst und die Tauchergruppe der Berufsfeuerwehr Nürnberg, die Wasserwachten aus Hersbruck, Feucht und Weißenbrunn sowie zahlreiche Helfer des Rettungsdienstes und der Bereitschaft Hersbruck. Trotz intensiver Suche konnte der 72-jährige Neunkirchener nicht aufgefunden werden. Noch auf der Rückfahrt von der Leichenbergung, wurde von KBM Weidinger über Funk die Einheiten in die Leutenbachstraße, Abbiegung Seidelbaststraße angefordert. Dort hatte sich ein schwererer Verkehrsunfall mit Fußgängerbeteiligung ereignet, die Polizei bitte um Unterstützung mit Verkehrslenkung. Eigentlich wollte der Rentner nach dem Einkauf beim Metzger auf der Ostbahn am Samstag um 11.30 Uhr nur wieder in seinen schwarzen BMW steigen. In diesem Moment erfasste ihn der aus der Innenstadt kommende blaue Ford Fiesta. Die Fahrerin flüchtete Richtung Eichenhainstraße, obwohl der Mann schwer verletzt war. Doch der Tag sollte dienstlich noch nicht beendet sein. Eben grad wieder eingerückt und auf dem Weg nach Hause, kam erneut eine Anforderung. Es musste die Brandmeldeanlage des Krankenhauses überprüft werden, da dort eine Fehlauslösung stattgefunden hatte. Doch dem noch nicht genug wurde eine viertel Stunde später eine Ölspur auf der Zufahrt zur B14 gemeldet. Nicht wenige waren jetzt seit 11:15 Uhr im Dienst. Erst auf dem kalten Wasser, dann im Regen bei der Verkehrsumleitung und jetzt bei Regen und Wind die Ölspur auf nehmen. Gegen 18:00 Uhr durften dann die durchgefrorenen Kameraden ihren Dienst beenden. Ein Verkehrsunfall mit Einklemmung nach Überschlag bestätigte sich lediglich als Blechschaden. Die Feuerwehr Hersbruck konnte wieder einrücken. Die örtlich zuständige Feuerwehr aus Happurg übernahm noch die Verkehrsabsicherung und Ausleuchtung zur Unfallerfassung durch die Polizei. Wieder einmal wurde die Drehleiter mit der Spezialhalterung zum Transport eines Rettungsdienstpatienten benötigt. Die Treppe der Dachwohnung war viel zu eng um mit einer Krankentrage einen Patienten herunter zu transportieren. | |||||
| September ( 17 Einsätze ) Mit einer spektakulären Meldung begann der September. Scheunenbrand in Happurg. Schnell stellte es sich heraus, daß es sich um einen Fehlalarm handelt. Die Straßen glichen Bäche, unglaublich was da an Wassermassen durch die Ortschaften strömte. Schließlich wurde auch die UG-ÖEL für die Koordnierungsarbeit alarmiert. KBI Herrmann übernahm die Einsatzleitung der Feuerwehren Alfeld, Breitenbrunn, Engelthal,Förrenbach, Guntersrieth, Happurg, Hartmannshof, Heldmannsberg, Hersbruck, Hohenstadt, Kainsbach, Lieritzhofen, Offenhausen, Pommelsbrunn, Thalheim und des THW. ...zum KFV-Bericht
Am späten Abend mußte dann die Drehleiter noch tätig werden. An der Stadtkirche war das Dach durch Sturmböen teilweise abgedeckt worden. Am 4. September mussten dann in Hersbruck einige Wasserschäden beseitigt werden. In einem Cafe in der Martin Lutherstraße stand der Keller unter Wasser. Die Tiefe des Wassers in der Ostbahnunterführung wurde einem Fahrer zum Verhängnis. Sein PKW mußte mit Wathosen und der Seilwinde des Rüstwagens gesichert und heraus gezogen werden. Im gesamten Stadtgebiet verteilt waren einige Gullideckel ausgespült gewesen. Die BRK Ausfahrt musste freigepumpt werden und der dortige Gully von Schlamm und Laub befreit werden. In der Margaretenstraße war ebenfalls ein Keller vollgelaufen. Nach etwa zweistündiger Arbeit konnten die Kameraden wieder nach Hause. Gleich am nächsten Tag hieß es wieder ab zum Gerätehaus, rein in die Schutzkleidung und los. Diesmal zu einem Verkehrsunfall. Beim Eintreffen der ersten Wehren aus Offenhausen und Engelthal stand ein Pkw VW Scirocco mit dem Heck voran im leicht abgesetzten Straßengraben neben der Kreisstraße und ein Pkw Opel stand in verkehrter Fahrtrichtung auf der Fahrbahn. Der Fahrer des Scirocco wurde in seinem Fahrzeug im Beinbereich durch den Aufprall eingeklemmt und mußte mittels hydraulischen Rettungsgeräts befreit werden. Die Person im anderen Pkw konnte sich selbst befreien und mußte am Straßenrand durch Feuerwehrkräfte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut werden. ...zum Bericht An den zwei folgenden Tagen mußten die Hersbrucker Kameraden nach Pommelsbrunn und Moorsbrunn um dort wieder einmal einen Patienten des Rettungsdienst mittels Korbtrage der Drehleiter aus oberen Stockwerken zu transportieren. Manchmal ist es wie verhext. Tagelang absolute Ruhe und dann wieder gibt es ganze Serien von Einsätzen.
Notarzt, Rettungsdienst und der Zugführer der FF Hersbruck nahmen sich einer Fahrzeuglenkerin an, die noch in ihrem Fahrzeug hinter dem Steuer saß. Glücklicherweise war die Dame nicht eingeklemmt und der Notarzt entschied sich aufgrund des Verletzungsbildes dazu, die Dame selbst aussteigen zu lassen. Eine achsengerechte Rettung mit Abtrennen des Dachs und weiteren langwierigen Maßnahmen war nicht nötig. ...zum Bericht Die Meldung zwei Tage später, daß in Reichenschwand eine Person unter einem Zug eingeklemmt ist, bestätigte sich nicht, sodass die Feuerwehr nicht tätig werden musste. Am selben Tag gegen um 20:55 Uhr, mußte ein Baum der auf die Eichenhainstraße gefallen war entfernt werden. Wieder zwei Tage später war in der Flurstraße ein Keller voll Wasser gelaufen und mußte ausgepumpt werden. Ein gemeldeter Scheunenbrand in Kirchensittenbach rief die Feuerwehren Kirchensittenbach, Hersbruck, Aspertshofen, Morsbrunn und Altensittenbach auf den Plan. Der Scheunenbrand entpuppte sich zu einem Fahrzeugbrand in einer Scheune, der von der FF Kirchensittenbach schnell gelöscht war. Die in Bereitschaft stehenden Einheiten konnten nach kurzer Zeit wieder einrücken. Nach 17 Einsätzen in der ersten Hälfte des Monats, war ab dem 16. September für den Rest des Monats Ruhe. | |||||
| Oktober ( 16 Einsätze ) Am 5.Oktober musste in der Wiesenstraße eine Wohnungstüre geöffnet werden, da durch die Decke der darunter liegende Wohnung Wasser tropfte. Am Sonntagnachmittag wurden die Feuerwehren aus Kirchensittenbach und Hersbruck zu einer Rauchentwicklung in einem Wohnhaus gerufen. Den ersteintreffenden Kräften der Feuerwehr Kirchensittenbach drang Rauch aus einer Fußbodenzwischendecke im Obergeschoss des Einfamilienhauses entgegen. Durch einen Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz wurde der alte Fehlboden durch eine Kettensäge geöffnet. Vorsorglich wurde dazu ein C-Rohr in Bereitstellung vorgenommen.
Es wurden mehrere Glutnester mit Hilfe der Wärmebildkamera der Zwischendecke festgestellt. Gemeinsam wurde mit gezielten Maßnahmen, teilweise unter Atemschutz alle Glutnester aufgefunden und gezielt mit Kleinlöschgerät abgelöscht. ...zum Bericht | |||||
![]() | Nachdem eine fehlausgelöste Brandmeldeanlage wieder zurückgestellt werden mußte, alarmiert die Leistelle Nürnberg die Feuerwehr zu einer Schlange auf dem Fußweg am Jedermannsportplatz. Sicherheitshalber wurde die Schlange in ein Einwegfaß aufgenommen und zu einer Tierärztin gebracht. Diese bestätigte den Verdacht, dass es sich um eine außergewöhnlich lange Blindschleiche handelt. Sie wurde außerhalb des Stadtgebiets wieder ausgesetzt. | ||||
| Nach einigen „Hilflosen Personen“ wurden die Helfer am 27. Oktober um 03:18 Uhr aufgrund eines großen Feuerscheins im Wald zwischen Engelthal und Offenhausen aus dem Schlaf gerissen. Letztendlich entpuppte sich der Feuerschein zu einem tatsächlichen Feuer. Allerdings um eine vermutlich illegale Abfallentsorgung. Die Kameraden konnten ohne tätig geworden zu sein wieder einrücken und in ihr Bett kriechen. Zwei Tage später, beinahe um die gleiche Zeit, ging wieder der Meldeempfänger. Feuerschein im Obermühlweg. Aber auch hier konnten die Kameraden anschließend noch eine Mütze voll Schlaf nehmen. Der Kleinbrand war schnell abgelöscht. Ebenso auch in der folgenden Nacht, als um 02:58 Uhr ein Laubhaufen in der Großviehbergstraße brannte und mehrere Anwohner eine starke Rauchentwicklung meldeten. | |||||
| November (11) Als ein Jugendlicher wohl aus Übermut auf das Dach seines Wohnhauses kletterte und ein Nachbar es für einen Selbstmordversuch hielt, verständigte dieser die Polizei. Die Feuerwehren Happurg und Hersbruck rückten an. Ein spezielles Sprungpolster, welches das frühere Sprungtuch abgelöst hat,ermöglicht es den Hersbruckerneine Person die abzustürzen droht aus bis zu 16m Höhe aufzufangen. Dieses kam jedoch nicht zum Einsatz. Noch vor dem Eintreffen der Hersbrucker Feuerwehr wurde der Jugendliche von der Polizei in Gewahrsam genommen. Am 10. November wurde wieder das Geschick der türöffnenden Feuerwehr von der Polizei angefordert. In der Ambergerstraße wird in einer verlassenen Wohnung, hinterlassene Tiere vermutet. Schließlich konnten zwei Meerschweinchen, ein Hase und eine leblose Vogelspinne an das Tierheim übergeben werden. Am darauffolgenden Tag stand wiederum eine Türöffnung für den Rettungsdienst in der Wiesenstraße auf dem Programm. Vermutlich aufgrund einer technischen Störung rückte ein Großaufgebot an Feuerwehr zu einem Brandmelderalarm im Haus Weiher an. Der ausgelöste Rauchmelder konnte nicht mehr aufgefunden werden. So mußte ein großräumiger Bereich im Nebengebäude abgesucht werden. Nachdem nichts festgestellt wurde, konnte die Anlage wieder zurückgestellt werden und die Helfer konnten wieder beruhigt einrücken. Einige Stunden mehr mußten die Retter von ihrer Freizeit opfern, als am Nachmittag des 22.November ein LKW von der Fahrbahn abkam und sich seinen Fahrzeugtank aufriss. Etwa zwei Stunden später gegen 14:00 Uhr waren die Männer aus Hersbruck wieder von Wallsdorf aus ins Gerätehaus eingerückt. Die Drehleiter unterstütze die Löscharbeiten von außen. Auch die Wärmebildkamera leistete bei dem Auffinden von Glutnestern im Fehlboden und den daraus resultierenden Nachlöscharbeiten wertvolle Hilfe. Nach dem Einrücken und dem Aufrüsten der eingesetzten Gerätschaften konnten die meisten, den eigentlich mit ihren Frauen gemeinsamen geplanten Besuch des Elternsprechtags der Hersbrucker Schulen besuchen, allerdings nur noch um Ihre Frauen dort gegen 20:00 Uhr abzuholen. ...zum Bericht Einige Tage später wurde ein Verkehrsunfall mit mehreren eingeklemmten Personen zwischen Förrenbach und Thalheim gemeldet. Glücklicherweise konnten sich die Patienten selbst aus ihren teilweise stark demolierten Fahrzeugen selbst befreien. Nach kurzer Unterstützung für den Rettungsdienst in erster Hilfe mußte nun die Unfallstelle für die polizeiliche Unfallaufnahme ausgeleuchtet werden. Dies übernahmen die Feuerwehren Happurg und Förrenbach, sodaß die Hersbrucker Kameraden wieder einrücken konnten. Die Besatzung des Nürnberger Schwergewichtigen-Krankentransportwagens forderte am 28. November die Hersbrucker Drehleiter nach. In einem Altbau in Vorra war eine schwergewichtige, bettlägerige Patientin erkrankt und mußte ins Krankenhaus befördert werden. Ob die Holztreppe das Gewicht der Dame, des rettungsdienstlichen Equipement und mehrerer Helfer aushält, war sehr fraglich. Trotz der beengten Verhältnisse und des grenzwertigen Gewichts für die Drehleiterkrankentrage gelang es doch die Patientin schonend aus dem 1.Stockwerk mittels der Drehleiter auf der Straße abzusetzen. Tags drauf verrauchte ein Kaminbrand in einem bäuerlichen Anwesen in Vorderhaslach das gesamte Gebäude. Mittels Hochleistungslüftern wurde der Rauch aus dem Gebäude gedrückt und an verschiedenen Stellen die Fehlböden eröffnet. Aufgrund der Bauweise und dem auf dem Dachboden eingelagerten Getreide kam es immer wieder zu kleineren Folgebränden. Die Feuerwehr aus Hersbruck konnte am späten Abend einrücken wogegen die Feuerwehr Kainsbach und Happurg die ganze Nacht über Brandwache hielt. Am späten Vormittag des darauffolgenden Tages kam es wieder zu einer stärkeren Rauchentwicklung, weshalb der angerückte Kreisbrandinspektor nochmals die Feuerwehr aus Hersbruck mit Wärmebildkamera und Schlaghämmern anforderte. | |||||
| Dezember ( 11 Einsätze ) Als ein Schüler der Hersbrucker Realschule sein Federmäppchen so ungeschickt durch einen Raum schleuderte und dieses dann den dortigen Handdruckmelder auslöste wurde auch die Feuerwehr alarmiert. Die Sachlage war schnell geklärt und die Floriansjünger konnten schnell wieder einrücken. Ein Gefahrgutunfall bei Velden löst einen mehrstündigen Einsatz der Feuerwehren aus Velden, Neuhaus, Hersbruck, Altdorf, Pfaffenhofen der Werkfeuerwehr Eckart-Werke und der FF Plech (Lkr. BT) aus. Erfolgreich beendet konnte eine Vermisstensuche nach einer 70-jährigen Altensittenbacherin werden. Sie konnte von einem Fußtrupp im Suchgebiet aufgegriffen werden. Insgesamt waren über 100 Helfer von Feuerwehr, Wasserwacht und BRK-Rettungshunde sowohl zu Fuß, wie auch mit Booten auf der Pegnitz im Einsatz. ...zum Bericht Nachdem es in der Gabelsbergerstr. ein Dach abgedeckt hatte und im Citypark Kartonagen auf eine heiße Herdplatte gelegt wurde und die daraus resultierende Rauchentwicklung die Brandmeldeanlage auslöste hatte, war es bis Weihnachten ruhig. Am 29. Dezember gegen Mitternacht holte das grausame Geräusch des Meldeempfängers die Kameraden aus den Federn. Wohnhausbrand, Adlerstraße in Hohenstadt.
Noch am selben Tag um die Mittagszeit, mußte dann als 155ér Einsatz – Nur 2007 wurden ebenfalls 155 Einsätze abgeleistet – mit der Drehleiter am Hirtenmuseum lose Firstziegeln befestigt werden. Die Gefahr für den Verkehr und Fußgänger sei zu akut. Die Feuerwehr Hersbruck wünscht Ihnen fürs Jahr 2012, daß Sie nie unsere Hilfe benötigen! Das Presseteam der Feuerwehr Hersbruck möchte sich herzlich für die gute Zusammenarbeit bei der Hersbrucker Zeitung, dem KFV-Onlineteam und dem Internetbüro der Leitstelle Nürnberg, sowie Allen, die im vergangenen Jahr zur Berichterstattung auf unsere Homepage beigetragen haben bedanken. | |||||